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Aphrodite, Laokoon, Kleopatra - dies sind nur drei der 230 griechischen und römischen Skulpturen, welche in der Antikensammlung als Gipsabgüsse ausgestellt sind.
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Die Sammlung entstand 1806, als der Staat Bern Abgüsse für den Zeichenunterricht seiner Akademie bestellte. Seitdem haben die Stücke eine wechselvolle Geschichte erlebt, die den Wandel des abendländischen Kunstgeschmacks widerspiegelt. Seit 1994 stehen die Gipsabgüsse in einem ehemaligen Papierlager. Der Industriecharakter des Raumes prägte auch die Ausstellungsgestaltung: die Skulpturen stehen auf hölzernen Transportpaletten oder Betonröhren. Diese unbehandelten Industriebauteile bilden einen reizvollen Kontrast zu den ausgestellten Abgüssen. In einem weiteren Raum befindet sich eine Originalsammlung mit Werken antiker Kleinkunst.
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